Berufsunfähigkeit und Rente

Berufsunfähigkeit und Rente haben nichts miteinander zu tun. Wer wegen Erkrankung, Unfallschäden oder altersbedingten starkem körperlichen Kräfteverlust seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, wird als Berufsunfähig eingestuft. Das bedeutet aber nicht, dass ein Anspruch auf die gesetzliche oder private Rente besteht.

Im Fall der Berufsunfähigkeit bezahlt die gesetzliche Rentenversicherung eine Berufsunfähigkeitsrente an Menschen die vor dem 01.01.1961 geboren wurden, bis zum Eintritt ins Rentenalter. Danach wird die Altersrente bezahlt, wenn der entsprechende Antrag gestellt wird. Später geborene haben nur noch Ansprüche auf eine Erwerbsminderungsrente, die ebenfalls bis zum Eintritt ins Rentenalter bezahlt wird.

Von einer privaten Rentenversicherung, können ebenfalls erst ab dem vertraglich vereinbarten Rentenbeginn die vereinbarten monatlichen Renten bezogen werden. Durch die Berufsunfähigkeit wird die Höhe der Altersrente mitunter stark reduziert, da die Berufsunfähigkeitsrente geringer ist, als das Einkommen vorher war und deshalb auch weniger Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt werden. Wie stark sich das verringerte Einkommen bei Berufsunfähigkeit auf die Rente auswirkt, hängt vor allem davon ab, wie lange die Berufsunfähigkeit in Jahren dauert.